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Ein bisschen Statistik zum GRENKE Chess Open

Das GRENKE Chess Open ist das größte offene Schachturnier Europas. Wie viele Spieler und Spielerinnen, wie viele Titelträger und Titelgrägerinnen nehmen teil, woher kommen sie, welche Nationen tragen die stärksten Kontigente und wie viele Schiedsrichter man braucht, um so ein Event zu stemmen, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

1992 Spieler und Spielerinnen nehmen am GRENKE Chess Open teil. 904 von ihnen kämpfen im A--Open (DWZ/ELO über 1900), aber auch das B-Open (DWZ/ELO kleiner 2000) ist mit 797 Teilnehmer und Teilnehmerinnen quantitativ ausgezeichnet besetzt. Im C-Open (DWZ/ELO kleiner 1400) sind 291 Schachfreunde und Freundinnen dabei.

Insgesamt sind 326 Titelträger und Trägerinnen dabei, von denen 56 den Titel eines Großmeisters und 81 den Titel eines internationalen Meisters tragen. Immerhin sind auch 6 Damengroßmeisterinnen und 15 Internationale Damenmeisterinnen dabei. Naturgemäß spielen alle diese Personen im A-Open mit.

Die meisten Teilnehmer und Teilnehmerinnen kommen natürlich aus Deutschland. Es sind insgesamt 1454 Personen. Viel interessanter ist die Zahl 55. Aus so vielen Nationen sind Menschen angereist, um beim GRENKE Chess Open dabei zu sein, ganz schön viele, oder?

Das größte Kontigent nach Deutschland stellt die Schweiz mit 68 Teilnehmer und Teilnehmerinnen.


WFM Lena Georgescu aus der Schweiz

Darauf folgt Niederlande mit 51 Teilnehmer und Teilnehmerinnen vor Italien mit 49. Das ist alles wenig überraschend, da es geographisch naheliegende Länder sind. Im Gegensatz zu Indien. Aus dem nach China bevölkerungsreichsten Land der Erde reisten 45 Teilnehmer und Teilnehmerinnen an. Nimmt man die vielen Eltern der teilweise sehr jungen Teilnehmer schaffen es die Inder locker in die Top 3.


Gukesh D, mit 13 Jahren der jüngste Großmeister der Welt aus Indien

Nach Indien gibt es zahlreiche europäische Länder wie Frankfreich (37), Polen (27), Spanien (23), Türkei (23), Österreich (21) und Schweden (20), die im Bereich 20 bis 40 Teilnehmer und Teilnehmerinnen liegen.

Und jetzt kommt die wichtigste Frage. Wie viele Schiedsrichter braucht man, um so ein Event zu stemmen? Zehn! Das hört sich gar nicht viel an, aber zum Glück gibt es so gut wie keinen Streitfall und das ist doch auch eine gute Nachricht.

Der größte Dank geht aber an die freiwilligen Helferinnen und Helfer. Hier tendiert die Zahl zwischen 20 und 30. Ohne sie wäre so eine Veranstaltung schwer möglich.


Freiwillige Helferinnen und Helfer am Service-Point


Text und Fotos: Georgios Souleidis